Fr

23

Jul

2010

Unser Staat steht!

 

Was die Tage so lief:

 

Hey,

bei uns war in den letzten zwei Tagen echt die Hölle los. Angefangen hat’s Donnerstagmorgen um 8.30 Uhr. Es galt die neuen Bürger Springfields einzubürgern, sprich: Ausweise auszuteilen. Die gesamte Schule wurde sozusagen verbarrikadiert, bis auf einen einzigen Eingang beim Aufenthaltsraum. Dort mussten sich sowohl Schüler als auch Lehrer in Reihen aufstellen. Ja, auch die Lehrer mussten Schlange stehen, ein Hoch auf die Gleichberechtigung =D.

Das Schleusensystem, in Jahrgänge unterteilt, war echt effizient, die Passausgeber hatten zwar Mühe mit dem Tempo der durchströmenden Massen mitzuhalten, aber es ging dann doch viel schneller und vor allem reibungsloser als gedacht.

Dann war erst mal Aufbau angesagt. Unsere Bank hat wirklich ganze Arbeit geleistet, dort haben die Betriebe ihr Kapital in M&M’s abgeholt, und bei all den Zahlen den Überblick zu behalten ist echt eine Leistung.

Probleme gab’s beim Importbüro, obwohl man wirklich mal sagen muss was für einen Klasse Job die Leute da geleistet haben. Viele der Bürger beklagten sich dass es zu langsam ging und dass sie zu lange warten mussten, aber mal im Ernst: Wir haben über 60 Betriebe, die alle ihr Zeugs abholen wollten. Dass die Importbüroleute keine 8 Hände und 4 Köpfe haben, muss auch mal gesagt werden.

Der Aufbau an sich verlief schnell und wir sind beeindruckt was vor allem auch jüngere Klassenstufen auf die Beine stellen können. Alles, von der Zeitung bis zum Kino und von einem Parkhaus bis zur Cocktailbar, ist in der kurzen Zeit zum Leben erweckt worden. Aber nicht nur Gastronomie und Unterhaltung sind in unserem Staat anzutreffen. Unser eigenes Staatssystem, mit Polizei, Gericht, Finanzministerium und allem was sonst noch so dazu gehört steht. Und es funktioniert!

Auch wenn es auf eine harte Probe gestellt wurde, denn am Freitag haben die Betriebe dann angefangen im kleineren Kreise zu wirtschaften. Es gab viel Verwirrung, auch bei der Frage wo man mit seinem speziellen Anliegen hinsollte. Aber irgendwo hat man immer jemanden getroffen der einem helfen konnte, und ein Ziel dieses Projekts ist ja auch dass man lernt selbstständig in einem Staat zu leben. Alles in allem: Unser Staat steht noch, er hat die Feuerprobe überstanden. Auch wenn’s wirklich stressig war.

Irgendwie hat’s trotzdem einen Heidenspaß gemacht und wenn zwischendurch der Ansturm der Kunden doch mal abebbte konnte man durch die anderen Betriebe stromern.

Wir erhoffen uns jetzt natürlich ganz viele Besucher für Morgen, damit das weiterhin so gut läuft^^

 

 

Silke Seibold, 10B

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Ein riesen

DANKESCHOEN

an alle Helfer!!!

-Katha

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Kommentare: 1

  • #1

    Peter Haury (Sonntag, 25 Juli 2010 20:03)

    Sehr schöner Bericht, danke! Für diejenigen von uns, die mit den 7er-Klassen im Schullandheim waren und erst Samstag dazustießen, sieht es aus, als ob wir was sehr spannendes verpasst haben :)

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